Der kleine muss Ideen haben

Zeitreise durch vier Epochen: Richard Wagners „Ring“ in Minden

Kann man Richard Wagners monumentale Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ in einem kleinen Theater spielen, das nur fünfhundertfünfzig Plätze hat, eine spärlich ausgestattete Bühne und einen Graben, in den nicht einmal ein Barockorchester hineinpasst? Ja, das geht. Welch wunderbares Erlebnis sogar dabei herauskommen kann, mit ganz neuen Einsichten in Wagners geniales Werk, wird derzeit im Stadttheater von Minden mit der zweimaligen Aufführung des gesamten Zyklus bewiesen. Seit 2002 gibt es Wagner in der ostwestfälischen Stadt, 2015 wurde mit dem „Rheingold“ der „Ring“ begonnen und vor einem Jahr mit der „Götterdämmerung“ vollendet.

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